Amidalas-welpenstube

Im neuen zu Hause

02. January 2026 Von Damaris Bergemann
Im neuen zu Hause

Im neuen Zuhause 🐾

Aus Welpensicht

Also mir scheint, dass es hier ganz okay ist.
Die anderen Mitbewohner sind nette Onkel, die sich ganz toll um mich bemühen.
Wenn ich anfange nach Mama oder meinen Geschwistern zu rufen, kommen sie sofort und trösten mich – das ist definitiv ausbaufähig.

Allerdings muss ich immer wieder in den Welpenknast.
Da ist zwar jede Menge Spielzeug drinnen und es ist auch ganz gemütlich, aber ich finde es einfach doof, dass ich nicht überall hin kann, wo ich gerne möchte.
Hier gibt es so viel zu entdecken – und immer, wenn es spannend wird, muss ich da rein.

Das finde ich unfair.
Das sag ich dann auch. Laut.

Der Murphy kommt dann auch immer. Vielleicht hilft er mir ja noch, dass ich da rauskomme …

Welpe entdeckt sein neues Zuhause


Und jetzt kommt Frauli zu Wort

Was hat es mit dem Welpenknast auf sich?

Der Welpenknast ist ein (hoffentlich) ausbruchsicherer Welpenauslauf, in dem der Welpe gut aufgehoben ist.
Egal, wie sicher man die Wohnung auch macht – man kann nie so dumm denken, wie es dann kommt.

Damit dem Welpen nichts passiert, kommt er entweder in den Auslauf

  • wenn man ihn gerade nicht im Blick behalten kann oder
  • wenn er total aufgedreht ist und zur Ruhe kommen muss.

Welpenauslauf mit Kuscheldecke


Ruhe ist kein Luxus, sondern Pflicht

Das Thema Ruhe ist extrem wichtig.
Einige Welpen kommen von selbst zur Ruhe – andere nicht.
Diese rennen dann hin und her, von hier nach dort, und werden dabei immer aufgedrehter.

Was dann wie ausgelassenes Spiel aussieht, ist oft schon völlige Erschöpfung.

Ich habe das bei Amidala sehr deutlich erlebt:
Sie ist wie eine Wahnsinnige hin und her gerannt. Anfangs habe ich das völlig falsch eingeschätzt,
bis mir dieses „verrückte“ Grinsen aufgefallen ist – dieses Joker-Grinsen.
Da wurde mir klar: Die ist völlig drüber.


Die beste Entscheidung: Pause

Ich habe dann das einzig Vernünftige gemacht:
Ich habe sie in den Welpenknast gesetzt und sämtliches Spielzeug entfernt –
bis auf ein Kauspielzeug.

Natürlich hat sie zuerst protestiert.
Aber nach kurzer Zeit hat sie sich in ihren Kuscheldonut gelegt
und tief und fest geschlafen – mindestens eine Stunde lang.

Dabei spielt es übrigens keine Rolle, welche Uhrzeit es ist:
Ruhe geht vor.

Schlafender Welpe im Kuschelbett


Wie viel Schlaf braucht ein Welpe?

Wusstet ihr, dass ein Hundewelpe einen extrem hohen Schlafbedarf hat?
👉 18–20 Stunden ruhen oder schlafen sind völlig normal und notwendig,
damit er sich zu einem ausgeglichenen Junghund entwickeln kann.

In der Wurfkiste achtet die Mutterhündin fast schon pingelig auf Ruhe.
Im neuen Zuhause ist das dann unsere Aufgabe.

Darum bitte gerade in der ersten Zeit gut darauf achten,
dass der Welpe wirklich zur Ruhe kommt.
Nur so kann er sich gesund entwickeln – körperlich wie mental.


Weniger ist mehr

Um Überdrehen zu vermeiden, halte ich Trainingseinheiten bewusst kurz:

  • 3 Minuten Training sind völlig ausreichend
  • Gleiches gilt fürs Spielen

Lieber mehrere kurze Einheiten über den Tag verteilt
als eine lange, die den Welpen überfordert.

Hier gilt ganz klar:

Weniger ist mehr.
Oder: kurz, aber öfter.

Und auch wenn der Welpe das nicht immer einsieht –
ein altes Sprichwort bewahrheitet sich immer wieder:

Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören.


💛 In diesem Sinne:
Viel Erfolg, Geduld und ganz viele ruhige Kuschelpausen!

Galerie

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